Die Erfolgsstory

Der Anfang: Die Werkstatt im Pferdestall

Firmengründer Viktor Ackel kehrte schwer verwundet aus dem Zweiten Weltkrieg zurück. Doch die Zeit im Tübinger Lazarett war für den zielstrebigen Schwaben nur eine aufgezwungene Pause. Noch bevor es ihm sein Arzt erlaubte, stahl er sich aus dem Krankenzimmer und startete sein Studium an der Reutlinger Wirtschaftsschule. Sein Ziel, die Fabrikation von Herrenhemden, stand fest. Für das Marketing und die Geschäftsleitung gewann er seinen besten Freund Karl A. Schaal. 1949 entstanden die ersten Hemden. Der Start der Ackel-Erfolgsstory begann in einem bescheidenen Rahmen - in der kleinen Werkstatt eines Pferdestalles.

Karl Schall und Viktor Ackel


Die Gründerjahre: Mit James Bond unterwegs

Die Herrenhemden mit Chic, in sorgfältigster Handarbeit gefertigt, waren sehr beliebt. Das Unternehmen wuchs rasch, brauchte bald mehr Platz und baute deswegen 1969 im Tübinger Industriegebiet „Unterer Wert“ großzügige Produktionshallen. Das Ackel-Hemd hatte bereits zu diesem Zeitpunkt prominente Freunde. Sean Connery trug es in seiner Rolle als James Bond, als er 1965 in „Feuerball“ dem skrupellosen Verbrecherboss Largo das Handwerk legt.

James Bond


Die Partnerschaften: Kooperationen mit großen Namen

Der Hemdenhersteller gehörte bald zu den ganz Großen in seiner Branche und arbeitete mit bekannten Designern wie Luigi Colani, Cacharel, Daniel Hechter, Otto Kern aber auch mit dem Metzinger Modeunternehmen Hugo Boss zusammen. So zeigten Jochen und Uwe Holy ihre Herrenanzug-Kollektion dem internationalen Fachhandel zum ersten Mal auf dem Ackel-Messestand auf der Herren-Mode-Woche 1973 in Köln.

Messestand mit Boss

Kooperationen machten den Namen Ackel international bekannt. Als „Weltreise-Hemd“ jettete es mit PAN AM um den Globus.

PAN AM

Rasant auf Tour ging es auch im Auto des Jahrhunderts, dem heiß-begehrten Porsche 959. Mit dem eigenen Label, dem 959-Hemd, das bis heute gefertigt wird, zeigen sich nicht nur autobegeisterte Herren in einem topgestylten Hemd.

Porsche-Hemden-Serie 959

Eine enge Verbindung bestand seit jeher zum Sport. So entstand beispielsweise zur Segel-Regatta Transat die passende Mode „collection trans“. Und gemeinsam mit dem italienischen Sportartikelhersteller begleitete Ackel die Tennis-Profis Boris Becker und Björn Borg auf ihrem Weg zur Weltrangspitze.

Boris Becker gewinnt Wimbledon 1989


Das Traditionsunternehmen: Gut aufgestellt

Ackel steht traditionell für mehr als 60 Jahre Hemdenfabrikation. Doch im Lauf der Zeit wurde das Fundament für den wirtschaftlichen Erfolg ausgebaut. Neben der Produktion hochwertiger Mode, die auch am Firmenstandort in einem großzügig gestalteten Outlet sowie im Online-Shop erhältlich ist, runden heute der Vertrieb moderner Fördermethoden im Jugendsport sowie das Gebäudemanagement und der Bereich Mobil das Firmenprofil ab.